... zu 100% ja, weil der Blödsinn, den Blocher - mit Sicherheit wider besseres Wissen - munter verzapft, nicht nur von seinen eigenen, noch nicht vergreisenden Parteikollegen (Spuhler, Walter und Konsorten), sondern nur schon im Abstimmungsblättlein des Bundes widerlegt wird, man muss das nur einmal genau lesen. Wird die Ratifizierung der Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf RO und BG am 8.2.2009 vom Schweizer Stimmvolk abgelehnt, treten sechs Monate später sämtliche Abkommen der Bilateralen I ohne weiteres ausser Kraft; die EU muss nicht einmal künden, es geschieht einfach (auch wenn Blocher und Konsorten auch hier wider besseres Wissen etwas anderes vorlügen - wer glaubt, dass die EU mit der Schweiz noch einmal ein derartiges Sonderzüglein wie heute aushandelt und vereinbart, der verkennt schlicht die Realität. Die CH braucht die EU, umgekehrt sicher nicht)). Wer lesen kann und verstehen will, weiss, was das für die CH Wirtschaft bedeuten würde, die zu 80% (mit Hunderttausenden von Arbeitsplätzen) vom Export lebt, den die CH zu rund 60% mit der EU abwickelt - derzeit noch mit dem Privileg des freien und ungehinderten Waren- und Dienstleistungsverkehrs. Gruss mao
Ich werde für JA stimmen. Kann für uns Freier doch nur gut sein den dann
werden sicher viele Girls aus den armen Ländern Bulgarien und Rumänien
kommen,für uns bedeutet das mehr Konkurenz und die Preise werden
sicherlich fallen
Ja, das sind sie wirklich.
Denn keine von beiden nennt das Grundübel, bezw. dasjenige Problem, was den Schweizer wirklich beschäftigt.
Und das ist eine ganze Liste von Problemen, meine Aufzählung ist sicher nicht abschliessend, und die Reihenfolge der Punkte entspricht nicht zwingend deren Priorität:
1. Die wirtschaftliche Sicherheit vom Arbeitsplatz. Manch ein Unternehmer mag sich aber fragen: Will ich einen möglichen Streik-Lümmel beschäftigen, oder einen, halt ungelernten, Mann einstellen, welcher mir ganz sicher arbeitet. Hier müssten gewisse Organisationen mal über die eigenen (Partei-)Bücher gehen.
2. Die Sicherung der bisher bezahlten Sozialleistungen, jeder von uns hat einige Prozente weniger in der Lohntüte, als zuoberst als Zahl ausgwiesen wird.
3. Die öffentliche Sicherheit, wenn ich des Abends mit Zug und Tram ins Theater, ins Kino, oder an ein Konzert, oder ganz einfach in den Ausgang will.
4. Wo soll ich wohnen, und ich es auch noch bezahlen kann, ohne dass die Frau auch noch mit einen 100%-Job helfen muss, um wenigstens nur 2 Kinderchen durchzubringen.
5. Die "Zu-Betonierung" der Landschaft wird beklagt, aber gleichzeitig will man alle Asylanten und Wirtschaftsflüchtliche gleich hier behalten, aus humanutären Gründen, wie es immer so heisst. Die gleiche politische Linie ist aber für die Reduktion des Baulandes, und gegen verdichtetes bauen. Wo bleibt da die Logik?
6. Was sollen die Zuwanderer arbeiten, und wo? Meistens sind sie nicht ausgebildet in irgendetwas, wie hätten sie es im Herkunftsland auch tun können?
7. Bevölkerungswachstum: Während unsereins meistens die Verantwortung wahrnimmt, und nur soviel Nachwuchs auf die Beine stellt, wie wir verantworten können bezüglich deren Gegenwart und Zukunft, scheren sich viele Zuwanderer überhaupt nicht um dieses Problem. Wenn deren Gottheit will, dass das popeln ein Kindchen bringt, dann ist es eben gott-gewollt, wie dieser im einzelnen Fall immer genannt werden mag.
Im diesem Januar hatte man es deutlich gemerkt, dass es in Bundes-Bern den Befürwortern der Personfreizügigkeit nicht mehr ganz so wohl ist bei der Sache. Denn einige längst überfällige Asylrechts-Bestimmungen wurden endlich in Kraft gesetzt. Ab dem 8. Februar 2009 wird man in dieser Richtung dann wohl auf längere Zeit nichts mehr hören.
Zusätzlich grassiert noch ein weiteres Problem: Was ist "Recht", und wer vollzieht dieses? Die entsprechenden Bundesämter, oder die Gerichte? Die Gesetze hätten wir ja schon, aber sie werden entweder nicht vollzogen, oder vorsätzlich unterlaufen.
Währenddem für einen Schweizer der Weg ans Bundesgericht einen steinigen Weg darstellt, ist das für einen abgewiesenen Asylanten meistens nur ein kleines Problem, wir haben genügend Rechtsvertreter, welche sich hier profilieren wollen.
Was ich hier geschrieben habe, mag nicht jedermann/frau zu Munde gereichen. Aber DAS sind, zusammen mit vielen anderen Problemen, die latenten Ängste bei uns.
Um zum Zitel dieses Threads zurückzukommen:
Ich habe JA gestimmt, ich finde dieses aber nur ein klein wenig schlechter als ein Nein.
Aus Freiersicht ist es natürlich schon ein Vorteil, andererseits sind die Bulgarinnen nicht gerade hübsch, die Rumänninen gehen noch so. Da man aber nicht nur aus Freiersicht denken soll und die Nachteile klar überwiegen werde ich NEIN stimmen
Ich werde für JA stimmen. Kann für uns Freier doch nur gut sein den dann
werden sicher viele Girls aus den armen Ländern Bulgarien und Rumänien
kommen,für uns bedeutet das mehr Konkurenz und die Preise werden
sicherlich fallen
ja und die ganzen zigeuner(roma,sinti,gypsy),die alle verarmt sind,werden sich freuen zu uns kommen zu dürfen mit der ganzen sippe und ihren kindern die dann als klaukinder eingestzt werden um zu stehlen....
Eigentlich gehöre ich zu den Leuten, die sich nicht politisch äussern, aber hier möchte ich doch mal etwas Politisches schreiben.
Obwohl ich ein sehr offener und liberaler Mensch bin, werde ich "Nein" stimmen.
1) Aus Freier Sicht:
Natürlich werden die Preise langsam sinken, weil die Bulgarinnen und Rumäninen gerne hierher kommen. Andererseits, wer Girls aus diesen Ländern kennt, wird bestätigen können, dass der gebotene Service (aus Mentalitätsgründen) im allgemeinen eher mies ist.
Das Hauptproblem ist aber folgendes: Bereits heute wollen viele der "High class girls" gar nicht mehr in der Schweiz arbeiten. Sie verdienen besser in Paris, Mailand etc.
Wenn die Preise noch weiter sinken, gibt es eine klare Selektion.
Die "High class girls" gehen nach Paris, Mailand etc, da sie dort mehr verdienen und haben da natürlich auch genügend Kunden. Die Rumäninen und Balgarinnen können dort dieser knallharten Konkurrenz nicht standhalten und ziehen bald ab.
In der Schweiz wird es für sie toll laufen, da sie dort weniger Konkurrenz haben werden.
Die "High class girls" kriegen dann noch mit, dass die Rumäninen und Bulgarinnen in der CH die Preise drücken und wollen dann noch erst recht nicht mehr herkommen.
Ein Teufelskreis
2) Finde ich es ungeheuerlich, dass wir so vor der EU kuschen sollen.
Ich lasse mich nicht sehr gerne erpressen.
3) Die ganzen Argumente bez. Arbeitsplatzsicherung sind einfach gelogen.
Ich erlebe es oft im Geschäftsleben, dass beispielsweise deutsche Chefs in der Schweiz, sich deutsche Arbeitnehmer holen und die Schweizer übergehen.
Es wird dann einfach behauptet, man hätte keinen Schweizer gefunden für den Job.
Natürlich birgt ein Nein auch Gefahren, aber wenn wir uns von der EU dirigieren und erpressen lassen
, wird es immer wieder passieren.
Ausserdem: Unsere bilaterlane Verträge haben wir mit mehreren Staaten abgeschlossen. Bulgarien und Rumänien gehören nicht zu den Vertragspartnern
Im Bereich, der hier interessiert, wird sich ziemlich sicher wenig oder gar nichts verändern.
Die "Personenfreizügigkeit" ist eine ziemlich grosssprecherische Bezeichnung für eine kleinliche Regelung für Arbeitskräfte. Diese funktioniert so: Wer in der Schweiz Arbeit suchen will, darf für einen begrenzten Zeitraum einreisen und sich bewerben, muss aber umgekehrt sich auch auf dem Arbeitsamt melden etc. etc. Nur wer eine Stelle hat, erhält auch eine Aufenthaltsgenehmigung.
Prostitution ist nicht als "Arbeit" anerkannt. Folglich fallen WGs nicht unter die "Personenfreizügigkeit" - ebensowenig wie Flüchtlinge, Touristen usw.
Die meisten Frauen kommen als "Touristinnen" und verschwinden wieder, wenn die maximale Aufenthaltsdauer abgelaufen ist.
Ja, und Asylanten und Kriminelle kommen auch heute schon, sei es als "Touristen" oder einfach illegal.
Daran wird sich durch die neue Regelung null ändern - die WGs werden ebenso weiterhin als "Touristinnen" kommen (müssen) wie bisher, und die Kriminal"touristen" werden auch weiterhin kommen wie bisher.
Aber den "Touristen"-Status wird die Schweiz niemals abschaffen, das verlangen nicht mal die, die jetzt am lautesten "NEIN" brüllen, obwohl damit am meisten Missbrauch getrieben wird ...
Damit kommt eben das grosse Geld rein ...
... zu 100% ja, weil der Blödsinn, den Blocher - mit Sicherheit wider besseres Wissen - munter verzapft, nicht nur von seinen eigenen, noch nicht vergreisenden Parteikollegen (Spuhler, Walter und Konsorten), sondern nur schon im Abstimmungsblättlein des Bundes widerlegt wird, man muss das nur einmal genau lesen. Wird die Ratifizierung der Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf RO und BG am 8.2.2009 vom Schweizer Stimmvolk abgelehnt, treten sechs Monate später sämtliche Abkommen der Bilateralen I ohne weiteres ausser Kraft; die EU muss nicht einmal künden, es geschieht einfach (auch wenn Blocher und Konsorten auch hier wider besseres Wissen etwas anderes vorlügen - wer glaubt, dass die EU mit der Schweiz noch einmal ein derartiges Sonderzüglein wie heute aushandelt und vereinbart, der verkennt schlicht die Realität. Die CH braucht die EU, umgekehrt sicher nicht)). Wer lesen kann und verstehen will, weiss, was das für die CH Wirtschaft bedeuten würde, die zu 80% (mit Hunderttausenden von Arbeitsplätzen) vom Export lebt, den die CH zu rund 60% mit der EU abwickelt - derzeit noch mit dem Privileg des freien und ungehinderten Waren- und Dienstleistungsverkehrs. Gruss mao
Lieber Mao, Dein Beitrag tönt doch etwas naiv. Hast Du noch nie den Spruch gehört - "Papier ist geduldig". Es wäre nicht das erste Mal, dass das Abstimmungsbüchlein NICHT die Wahrheit sagt. Vielleicht kannst Du Dich noch an die Kontroverse im National- und Ständerat erinnern, als ein Aufruhr durch die Reihen gingen, als der Bund beide Vorlagen in ein Paket eingebunden haben. Weshalb wohl?? Studiere mal - bingo, denn nur so haben die Vorlagen (1 Paket) eine Chance.
Deine Aussage betr. Wirtschaft stimmt ebenfalls nicht. Wieso wohl sind alle Wirtschaftskapitäne wie CEO's für ein JA?????? Ganz einfach. Man kann viel billiger Arbeiter einstellen um danach die lieben und naiven Schweizer-Büezer auf den Mond zu schicken. Uebernimmt nur einer dieser Kapitäne die Verantwortung? Nein, hauptsache der eigene Geldbeutel wird noch mehr gefüllt - sprich, das Unternehmen kann dadurch die Lohnsumme reduzieren.
Eines möchte ich Dir noch auf den Weg mitgeben - dies obwohl Du selbst über ein JA oder NEIN entscheiden sollst. Ziehe Deine rosarote Brille ab und hinterfrage alles was der Bund uns so alles eintrichtern möchte. Sind wir so dumm? Nein. Vor Ausbruch des 2. Weltkriegs hat der bekannte Chamberlin an einer Tischrunde mit Staatspräsidenten gesagt: "Politik ist die grösste Hure, denn es dreht sich alles ums liebe Geld". Wie recht er doch hatte