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Alt 11-02-2012, 23:05   #1 (permalink)
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Unhappy Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel

Es gibt schon kranke Zeitgenossen in unserer Welt

Lest selbst Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell | Südwest Presse Online
Neu-Ulm. Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.
Auf Anfrage bestätigte die Kriminalpolizei in Neu-Ulm am Montag Ermittlungen zu einem Todesfall in einem Bordell in der Industriestraße. Ein 36 Jahre alter Mann war dort am Mittag tot aufgefunden worden. Es gebe keine Anzeichen für Fremdverschulden oder eine Beteiligung Dritter, hieß es. Aus Rücksicht auf Angehörige mache man keine weiteren Angaben.

Eine Prostituierte, die am Montagvormittag in dem Etablissement namens „Lili M.“ ihre Dienste anbot, wusste mehr zu berichten. Wie sie der SÜDWEST PRESSE sagte, hatte sie gemeinsam mit einer Kollegin den Toten gegen 10 Uhr im 2. Stock entdeckt. Dort befindet sich ein Studio für sadomasochistische Praktiken. „Er hing nackt in einem Flaschenzug.“ Es handele sich um einen langjährigen Mitarbeiter. Der 36-jährige Christoph K. sei so etwas wie „die gute Seele des Hauses“ gewesen, zuständig für Internet, Beleuchtung und andere Dienste. Der in Stuttgart wohnende Mann habe auch als Haussklave gearbeitet und einigen der im Haus tätigen Frauen Sado-Maso-Techniken, beziehungsweise den Umgang mit den entsprechenden Geräten beigebracht. „Er stand selbst auf diese Techniken.“

Den Beschreibungen der Prostituierten zufolge hatte sich der Mann mit den Händen am Flaschenzug fixiert und sich dann mit einer elektrischen Fernbedienung in die Höhe gezogen. Das allein ist nicht gefährlich. Gleichzeitig habe er sich aber mit einem Lederriemen oder einem Handtuch stranguliert. Menschen mit masochistischen Neigungen verschaffe diese Art der Atemreduzierung einen Lustgewinn. Christoph K. habe sich dabei auch selbst filmen wollen, denn vor ihm stand eine Kamera. Selbstmordabsichten schloss die Zeugin, die den Toten nach eigenen Angaben gut kannte, aus. „Das war ein tragischer Unfall.“

Entsetzt zeigte sie sich über das Verhalten ihrer Chefin. Noch während die Polizei zugange gewesen sei und die Leiche im Raum gehangen habe, sei der Betrieb im Bordell angelaufen, als ob nichts wäre. Die Chefin habe sogar Witze über den Toten gemacht und gesagt, das Geschäft müsse weitergehen. „Dass ein paar hundert Euro wichtiger sind als ein Menschenleben, das hat mich geschockt“, sagte die Frau, die im Stundenhotel im 1. Stock als Gelegenheitsprostituierte arbeitete. Ihren Job hat sie am Montag gekündigt.
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Mantus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11-02-2012, 23:11   #2 (permalink)
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der zweite Teil der Geschichte

Neu-Ulmer Bordell-Chefin wehrt sich gegen Vorwürfe | Südwest Presse Online
Neu-Ulm. Der in einem Neu-Ulmer Bordell aufgefundene Tote wird nicht obduziert. Die Polizei ist sicher: Der 36-Jährige starb durch einen autoerotischen Unfall. Derweil hat sich die Bordellchefin zu Wort gemeldet.

Zwei Tage nach dem Todesfall im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ hat sich die Chefin des Hauses, Angie Diemer, zu Wort gemeldet. Sie verwehrt sich gegen den von einer Prostituierten des Etablissements in der SÜDWEST PRESSE erhobenen Vorwurf, herzlos zu sein. Der Tod des 36-Jährigen, der sich bei einem bizarren Sex-Spiel selbst stranguliert hatte, habe sie schwer getroffen. „Wir sind alle traurig“, sagt Diemer über sich und ihre Kolleginnen; zumal sie persönlich ein freundschaftliches Verhältnis zu dem Verstorbenen gehabt habe. Im zweiten Stock des Bordells, wo die Leiche am Montag entdeckt worden war, brennt seither eine Kerze zum Andenken.

Der Mann sei zu keinem Zeitpunkt im Haus angestellt oder zahlender Kunde gewesen, sagt Diemer. Er habe seit zwei Jahren bei technischen Problemen geholfen – Computer betreut, Kabel verlegt etc. – und im Gegenzug kostenlos seinen masochistischen Neigungen frönen dürfen. So hätten an sado-masochistischen Techniken interessierte Prostituierte, die neu im Gewerbe waren, an ihm bestimmte Dinge ausprobieren dürfen. Oft sei er aber auch einfach nur so vorbeigekommen und bisweilen zum Übernachten geblieben. Das Bordell Lili M. ist nachts geschlossen.

„Dass er auch auf autoerotische Spiele wie Atemreduzierung durch Selbststrangulation stand, habe ich nicht gewusst“, sagt Diemer. Es sei aber bekannt, dass Menschen mit derartigen Zwängen auf der Suche nach immer neuen und stärkeren Kicks seien. „Die müssen das immer weiter steigern.“

Auch die Kripo in Neu-Ulm sieht keinen Hinweis darauf, dass mehrere Personen an dem lebensgefährlichen Sexspiel beteiligt waren, sagt deren Sprecher Ulrich Feistle. Da alles auf einen selbstverursachten Unfall hindeute, werde der Tote nicht obduziert. Autoerotische Spiele mit tödlichem Ausgang seien nicht selten. Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben/Südwest hätten sich in den vergangenen Monaten drei solcher Todesfälle ereignet.
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Mantus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-02-2012, 09:20   #3 (permalink)
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Beiträge: 48
Standard Gar nicht so selten...

... dass so etwas passiert bei autoerotischen Fesselspielen.

Wer's nicht glaubt, dem empfehle ich einen Besuch im Kriminalmuseum der Kapo Zürich (nur mit Führung mäglich). Da werden Bilder eines Falles gezeigt und auf Nachfrage auch über andere Fälle berichtet... Kommt schon mal vor, so ein Unfall, aber eher nicht im Bordell.

Der Kick ist die Steigerung, da nimmt die Risikobereitschaft zu...

Thomi
thomi_2002 ist offline   Mit Zitat antworten
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