Schlägereien, Prostitution, Drogenhandel und sogar eine Schiesserei: Der Lambada-Klub sorgte schon vor der Amokfahrt von heute Freitagmorgen immer wieder für negative Schlagzeilen.
Ein Personenwagen fährt heute um 5.30 Uhr in eine Menschenansammlung vor dem Klub Lambada, die vor dem Lokal steht. Ein Mann stirbt, fünf weitere, darunter der Fahrer, werden verletzt. Zeugen gaben gegenüber «20 Minuten» an, der Unfallfahrer sei absichtlich in die Menschenansammlung gefahren. Die Polizei will dies derzeit weder bestätigen noch dementieren.
Die Ecke Dienerstrasse/Langstrasse ist bei Anwohnern und Szenekennern nicht erst seit der Amokfahrt von heute Freitagmorgen als Gefahrenzone bekannt. «Es gibt immer wieder Schlägereien, Streitereien oder Rempeleien, besonders in den frühen Morgenstunden», meint der Chefkoch eines Nachbarlokals. Auch andere Läden am Platz hätten einen schlechten Ruf: «Das ist eine heisse Ecke.»
Problemlokal Lambada
Auch ein Szenekenner, der sich lange Zeit mit der Situation an der Langstrasse auseinandersetzte, spricht von einem Problemlokal. «Während langer Jahre war das Lambada ein ganz heikler Ort.» Vor allem in den frühen Morgenstunden hätten sich dort fast täglich üble Szenen abgespielt. «Leute, die den Kick suchten und Leute aus dem Drogenmilieu waren dort stets anzutreffen», meint der Szenekenner. Die Zimmer über dem Lokal seien an Prostituierte vermietet worden.
«Ob in dem Laden gedealt wurde, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, allerdings trafen sich Leute im Umfeld des Lokals, um Geschäfte abzusprechen.» Selbst eine Schiesserei fand 2002 vor dem Lokal statt. Ein Schweizer chilenischer Herkunft, der von Türstehern abgewiesen wurde, kehrte mit einem Sturmgewehr zurück und eröffnete das Feuer auf das Lokal. Verletzt wurde niemand, obwohl sich 30 Gäste im Lambada befanden. Die Fenster des Klubs waren aus Panzerglas, weil zuvor eine UBS-Filiale die Räumlichkeiten belegte.
Lage hat sich beruhigt
Laut dem Szenekenner habe sich die Situation erst beruhigt, als die Polizei mehrere Einsätze vor Ort durchführte. «Wie weit in früheren Jahren selbst die Türsteher des Lambada gewisse Konflikte mitanfeuerten, kann nur vermutet werden.» Weitere Lokale, die unter Beobachtung standen, seien das Shakira und die Piranha-Bar.
Ob die mögliche Amokfahrt von heute Morgen mit einem vorgängigen Konflikt in Verbindung steht, kann der Szenekenner nicht sagen. «Alles ist möglich.» Für den Chefkoch des benachbarten Restaurants ist schlicht klar: «Es gibt Orte, da kann man hingehen und solche, da sollte man das lassen.» Im Klub Lambada war niemand für eine Stellungnahme erreichbar.
Der Todesfahrer der Langstrasse soll selbst Besitzer eines Milieu-Klubs sein. Der Unfall passierte angeblich, als er betrunken aus einer anderen Bar floh.
Der Mann, der heute mehrere Personen verletzte und eine tötete, als er mit seinem Wagen in den Klub Lambada raste, stand angeblich unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Der Mann soll Besitzer einer Milieu-Bar sein und in der vergangenen Nacht in verschiedene Konflikte verwickelt gewesen sein – dies jedenfalls erklärte Lambada-Besitzer Sin Abbas gegenüber Tagesanzeiger.ch.
Der 25-jährige Autolenker habe den Abend in verschiedenen Milieu-Bars verbracht, so Abbas weiter – aus einer sei er hinausgeworfen worden, weil er offenbar zu «high» gewesen sei. Darauf habe er ein zweites Lokal besucht, in dem es zu einer Streitigkeit mit einer anwesenden Frau gekommen sein soll. «Er zog ihr ein Glas über den Kopf und verletzte sie an der Zunge», erklärt Abbas. Der Mann sei daraufhin aus der Bar geflohen, weil er Probleme mit weiteren Anwesenden befürchtete.
Flucht aus Milieu-Bar
Abbas nimmt an, dass der Mann «unter Drogen- und Alkoholeinfluss» falsch in die Langstrasse einbog und seinen Fehler bemerkte. «Als er in die Dienerstrasse einbiegen wollte, verwechselte er wohl das Gas- und das Bremspedal und fuhr in vollem Tempo in unsere Gäste, die vor dem Lokal standen.»
Das Lambada sei erst kurze Zeit für eine After-Hour geöffnet gewesen. «Es gab einen riesigen Knall, und das ganze Haus wackelte», erklärt Abbas. Alle Anwesenden seien sofort nach draussen geeilt, um zu helfen. Die Situation habe aber derart schrecklich ausgesehen, dass man hilflos dastand. «Der Fahrer war noch kurze Zeit ansprechbar.» Zum Glück seien Polizei- und Rettungskräfte schnell vor Ort eingetroffen.
Polizei sagt noch nichts
Die Stadtpolizei will die Angaben weder bestätigen noch dementieren. Der Unfall sei Gegenstand aktueller Ermittlungen. Neue Erkenntnisse könnten erst zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich gemacht werden. Die anderen Milieu-Bars, in welchen es laut Abbas zu Konflikten gekommen sein soll, wollten sich nicht zum Vorfall äussern. Ein Mitarbeiter der Bar, die sich angeblich im Besitz des Unfallfahrers befinden soll, winkte jedenfalls ab. Der 25-Jährige sei lediglich ein Stammgast gewesen.
Der 25-jährige Autofahrer war heute gegen 5.30 Uhr in eine Gruppe Menschen gerast, die vor dem Klub Lambada standen. Dabei wurde ein Mann getötet, fünf Personen, darunter der Fahrer, wurden zum Teil schwer verletzt. Die Langstrasse war daraufhin während rund fünf Stunden für jeglichen Verkehr gesperrt.
Was soll da gefährlich sein? Gibt schlimmere Ecken und Ausraster gibt es überall. Scheisse sind nur Unbeteiligte die zu Schaden kommen. Dass ist nicht gut. Doch so spielt leider ab und zu das Leben.
Abbas fährt schöne Autos.
Er steckt sein Geld geschickt in Immobilien.
Einmal hörte ich ihn zu (s)einem Kollegen sagen,
dass er es riechen könne, dass sie heute eine Razzia machen würden...
Es ist viel zu zentral und zu übersichtlich,
um gefährlich zu sein oder um etwas zu machen...
Den Artikel heute in der Zeitung gelesen resp. im Fernsehen gesehen.
Es bleiben viele Fragen offen, aber die Polizei wird es klären.
Man liest, der Todesfahrer arbeitet als Aushilfe in einer Bar in der Umgebung
Man liest, der Todesfahrer ist Besitzer einer Millieu-Bar
Trotzdem kennt Ihn offenbar niemand oder sagt noch: nie gesehen
Man liest, der Todesfahrer fährt in einer Einbahnstrasse falsch
Man liest, der Todesfahrer wollte rechtsabbiegen in die Dienerstrasse. Dort steht aber seit Jahren eine Barriere, der Fahrer ist ortskundig.
Die Erklärung von der Verwechslung von Gas- mit Bremspedal wäre möglich.
Man sieht die Bilder von der linken Seite des Fz's, verbeult vom Abfallkübel.
Man sieht die Bilder von der rechten Seite, total zerknittert.
Das Fahrzeug hat mit der rechten Seite im Türbereich unmöglich die Hauswand treffen können, kann nur mit rechts vorne in die Hausmauer prallen. Warum ist das Fahrzeug dann im Türenbereich rechts V/H so massiv beschädigt?
Abbas fährt schöne Autos.
Er steckt sein Geld geschickt in Immobilien.
Einmal hörte ich ihn zu (s)einem Kollegen sagen,
dass er es riechen könne, dass sie heute eine Razzia machen würden...
Es ist viel zu zentral und zu übersichtlich,
um gefährlich zu sein oder um etwas zu machen...
Bist du guter Freund von Abbas...?...Nicht nur das Lambada, auch viele andere von Türken beherrschte Bars sind Drogengeldwasch-Maschinen.
Liebe Freunde von der uniformierten Zunft...wenn ihr mitlest, tut hier mal was !
Zentral und übersichtlich kanns ohne Problem sein 'um etwas zu machen'...
Dein Kommentar wirft Fragen auf. Ob es Türken, Schwarze, Rumänen, Serben oder andere sind, spielt keine Rolle. Es kommt immer wieder was neues nach. Geht schon seit über 30 Jahren so. Ich habe kein Problem damit, weil jede "Zunft" eigene Regeln hat und so eine Ordnung reinkommt. Die Bullen sind aussen vor. Weil: 1. profitieren die auch, 2. haben die Angst
Ist ja nur Zürich und nicht die Bronx, Moskau, Hong Kong oder sonst wo. Bist noch neidisch auf die? Lohnt sich nicht und ich mag geordnete Verhältnisse.