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Alt 26-11-2010, 01:13   #1 (permalink)
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Benutzerbild von Manga
 
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Standard Wer illegale Prostituierte freit, soll mindestens 200 Franken Busse zahlen

Als erster Kanton will das Tessin Freier büssen. Das soll sie vor dem Verkehr mit illegalen Sexarbeiterinnen abschrecken.

Die Tessiner Behörden ziehen die Schrauben im Rotlichtmilieu weiter an. Seit dem 1. Oktober erteilen sie keine Kurzaufenthaltsbewilligungen mehr für Kabaretttänzerinnen von ausserhalb der EU (TA vom 13. Oktober). Nun planen sie gar eine schweizerische Premiere: Sie haben ein Gesetz in die Vernehmlassung geschickt, das Freier verpflichtet, die Legalität von Prostituierten zu überprüfen. Wer bei einer Sexarbeiterin oder einem Sexarbeiter ohne gültige Papiere erwischt wird, soll künftig eine Busse von mindestens 200 Franken bezahlen müssen. Diese Bestimmung ist Teil eines ganzen Katalogs, mit dem das Tessin das bald zehnjährige Gesetz über Erotiklokale und Prostitution erheblich zu verschärfen gedenkt.

Bereits heute gibt es im Tessin eine Meldepflicht für Prostituierte. Gut 800 Frauen aus dem horizontalen Gewerbe sind derzeit registriert. Fast ebenso hoch dürfte jedoch die Zahl jener Prostituierten sein, die sich nicht melden wollen – oder nicht melden können, weil sie sich illegal in der Schweiz aufhalten. Bei ihnen wollen die Behörden durchgreifen, weil sie hier besonders oft schmutzige Geschäfte wie Menschenhandel und Ausbeutung orten. Die Bussen gegen die Kunden illegaler Prostituierter zielt weniger auf das Portemonnaie als auf die Abschreckung. Die Angst vor peinlichen Kontakten mit der Polizei oder gar vor Bussenzetteln im Briefkasten soll die Freier davon abhalten, die Dienste von Illegalen in Anspruch zu nehmen.

Italiener schätzen Diskretion

Neu will der Kanton auch eine Bewilligungspflicht für Striplokale und Bordelle einführen. Zudem soll die Polizei künftig Kontrollen und Hausdurchsuchungen in diesen Etablissements auch ohne richterliche Bewilligung vornehmen dürfen. Schliesslich legt der Kanton Zonen fest, in denen keine solchen Betriebe zugelassen sind: Darunter fallen Wohnquartiere, Pärke sowie Gebiete in der Nähe von öffentlichen Gebäuden, Schulen, Kirchen und Friedhöfen.

Die Prostitution ist im Tessin besonders verbreitet, weil viele Norditaliener die diskreteren Bordelle und Saunaklubs dem verbotenen Strassenstrich in ihrem Land vorziehen. Allerdings beginnen sich immer mehr Tessiner Gemeinden gegen die Umwandlung von Hotels und Bars in Bordelle zu wehren. Bisher mussten sie dazu auf die Bau- und Zonenordnung mit den entsprechend langwierigen Verfahren zurückgreifen. Neu soll ihnen die Bewilligungspflicht helfen.

Das Milieu nimmt solche Restriktionen aber nicht einfach hin. Gegen die Schliessung von Bordellen gibt es immer wieder Rekurse. Verschiedene Nachtklubbetreiber sind entschlossen, die neue Praxis bei den Kurzaufenthaltsbewilligungen bis vor Bundesgericht anzufechten. Ob es Widerstand gegen die vorgeschlagenen Bussen für Freier gibt, wird sich in der Vernehmlassung und in der politischen Debatte zeigen.

Wer illegale Prostituierte freit, soll mindestens 200 Franken Busse zahlen - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch
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Eine dumme Frau ist gefährlicher als der klügste Feind
Manga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-11-2010, 00:21   #2 (permalink)
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Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 139
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So ein Stuss, da mutiert dann jeder Freier zu einem Beamten der Fremdenpolizei? Wird man für die Arbeit der Ausweiskontrolle denn auch entsprechend bezahlt?

Der nächste Schritt ist dann, dass man das WG auch noch direkt an die Grenze fahren muss, und sie ausweisen??
rblanko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-11-2010, 13:35   #3 (permalink)
Mitglied
 
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 75
Standard

Naja, Menschenhandel und Ausbeutung ist schon scheisse. Hab auch schon mal eine aus dem Auto geschickt, weil man einfach gemerkt hat, dass sie dazu gezwungen wird.

Die Freier aber zur Kasse zu bitten und auch noch vorher fragen zu müssen ob die Bewilligung da ist... das kann doch nicht sein. Das schreckt sicher ab...

Mal schauen wie und wo das Schule machen wird.
mogli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-11-2010, 20:25   #4 (permalink)
Mitglied
 
Registriert seit: Nov 2009
Beiträge: 87
Standard Sind noch weitere Möglichkeiten (Schikanen) geplant?

In einem anderen Thread dieses Forums wurde die obige Zeitungsmeldung auch schon zitiert.

Ich habe dazu eine eigene Betrachtung eingerückt, siehe dazu unter:
Das Tessin will Prostituierte aus allen Ländern legalisieren !!!

So long, Joh. Schaufelstiel
Schaufelstiel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-11-2010, 20:55   #5 (permalink)
Mitglied
 
Registriert seit: Aug 2009
Beiträge: 56
Standard Wau super, besser geht es nicht mehr

Ja das finde ich auch gut, wer illegale fickt soll auch gefickt werden
weil ja bei jeder illegalen das ja auch ganz gross auf der stirn oder auf dem arsch eingebrannt ist:
"!!!Achtung!!! ich bin illegal, wenn Du mich fickst, zahlst Du doppelt"

genauso einfach ist ja schliesslich für die polizei, die schlepper und die guten Freunde, bei denen diese damen ihre schulden abbezahlen, einzusacken.

sollen diese politiker mal endlich die ursachen bekämpfen,
und nicht nur immer dem einfachen bürger auf die finger schauen,
der sich wegen der gesetze (an die er sich meistens hält) nicht wehren kann


ein bürger den es ankackt weil die politiker ihren teil der arbeit fast nie erfüllen
wir wählen sie und sie arbeiten sich in die eigene tasche
Loco67 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27-11-2010, 21:39   #6 (permalink)
Senior Mitglied
 
Registriert seit: Oct 2010
Beiträge: 1.077
Standard

Und woher soll ich das wissen.
Muss ich das Mädchen zuerst nach gültigen Papieren fragen bevor ich vögle.

Totaler Schwachsinn.
Tester2010 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28-11-2010, 02:28   #7 (permalink)
007
Senior Mitglied
 
Registriert seit: Sep 2010
Beiträge: 140
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Immerhin würde die Polizei von einer solchen Regelung profitieren:

Nachdem nämlich der Freier gebüsst worden wäre, hätte der jeweilige Polizist gerade genug "Säckligeld", um die fragliche Illegale selbst zu ficken...
007 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-02-2012, 14:35   #8 (permalink)
Senior Mitglied
 
Registriert seit: Sep 2010
Beiträge: 241
Post Schweine

Ist echt eine Schweineri, was die sich erlauben möchten! Die kommen nicht nach bei der Kontrolle und wollen nun Geld einsparen bei den Ausgaben. bei den Einnahmen, ist ja dann der Freier der Beschissene. Dieser "Kantönligeist" geht mir auf den Wecker. Und warum nicht die WGs aus der EU miteinbeziehen? Ist das gerecht? Verdammte Ventilklausel, die nur Probleme bereitet. Die Bullen und Politiker im Tessin, sollen sich zuerst mal selbst in den A... ficken.
wasja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-02-2012, 15:04   #9 (permalink)
zahner
 
Registriert seit: Jan 2012
Beiträge: 73
Standard

Zitat:
Zitat von wasja Beitrag anzeigen
Ist echt eine Schweineri, was die sich erlauben möchten! Die kommen nicht nach bei der Kontrolle und wollen nun Geld einsparen bei den Ausgaben. bei den Einnahmen, ist ja dann der Freier der Beschissene. Dieser "Kantönligeist" geht mir auf den Wecker. Und warum nicht die WGs aus der EU miteinbeziehen? Ist das gerecht? Verdammte Ventilklausel, die nur Probleme bereitet. Die Bullen und Politiker im Tessin, sollen sich zuerst mal selbst in den A... ficken.
Diese Bullen und Politiker gehen ev. nach Italien oder in die Deutschschweiz, um "abzulaichen".
Einfach alles verlogen!!!
sahner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-02-2012, 16:07   #10 (permalink)
Senior Mitglied
 
Registriert seit: Sep 2010
Beiträge: 241
Post recht

@sahner

Du hast vollkommen Recht. Genau diese Typen sollte man in die Zeitung bringen, wenn sie beim ficken erwischt werden. Eine kleine Pranger-HP. hehe
wasja ist offline   Mit Zitat antworten
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