Um noch mal aufs Grundthema zurückzukommen - hier noch ein erweiterter Erfahrungsbericht. Wie in diesem Thread schon geschrieben, habe ich die derzeitige Freundin als WG kennengelernt.
Ich dachte anfänglich, dass es klappen würde, diesen Beruf und eine Beziehung miteinander zu verbinden. Es ging ehrlich gesagt keine zwei Monate. Grund hierfür war in erster Linie der Ruf in der Gesellschaft. Insbesondere für sie war sofort klar, dass Akzeptanz und Leumund in der kleinen Schweiz eine grosse Bedeutung haben. Wir behandeln ihre Vergangenheit höchst geheim und scheuen uns nicht, alle und jeden deswegen zu belügen. In dem Sinn, dass eine Dauerbeziehung WG-Freier äusserst problematisch ist, gebe ich den pessimistischeren Forenbenutzern recht.
Mir ist schon klar, dass ein Teil meiner "Attraktivität" direkt mit der Tatsache einher geht, einen roten Pass mit Schweizer Kreuz zu besitzen und dass die Beziehung zugleich auch einen erleichterten Beitritt zu einem besseren Leben ermöglicht. Auch das Finanzielle will geregelt sein. Ich bin dankbar, dass sie sich nicht hat blenden lassen, in kürzerster Zeit massiv Geld zu verdienen und dennoch unabhängig zu bleiben. Insofern bin ich davor verschont worden, Geldautomat zu sein.
Mein (Betonung auf persönlicher Erfahrung) themenbezogenes Fazit bis jetzt:
Verlieben in WG - möglich
WG arbeitet weiter im Gewerbe - eher schwierig
WG will raus aus dem Milieu - das Doppelleben vieler WG's ist bereits dazu
prädestiniert
WG braucht Geld - damit ist zu rechnen
Und was ist mit dem Freier? Der muss mit der Vergangenheit klarkommen und einen alternativen, genug attraktiven Lebensentwurf bieten. Ist er glücklich? Wie nie zuvor im Leben. Wie es weitergeht, wird sich indes zeigen.
Gruss NowOrNever *der aufs Grundthema kommen wollte, weil die Diskussion wichtig ist und er weiss, wie viele Freier Privat mit einem WG in Kontakt treten möchten*